Konferenztechnik

Gerne nennen wir Ihnen zuverlässige Konferenztechnikanbieter oder übernehmen die Organisation der jeweils erforderlichen Dolmetscheranlage.

Simultandolmetschen

Für die simultane Verdolmetschung stehen je nach Art der Veranstaltung zwei Dolmetscheranlagen zur Auswahl:

Dolmetscherkabine

Es gibt festeingebaute und transportable Anlagen. Erstere befinden sich in den Dienstgebäuden internationaler Organisationen, z. B. im Europäischen Patentamt in München. Transportable Anlagen werden von großen Firmen oder Agenturen gegen Gebühr verliehen. Die neuesten Anlagen (z. B. von Philips) arbeiten mit Infrarotlicht als Träger von Sprach- und Steuersignalen von und zu den Konferenzteilnehmern. Die Dolmetschanlagen selbst bestehen aus einer Zentrale und der für die Dolmetscherkabinen notwendigen Ausrüstung (schalldichte Kabine, Dolmetschpult, Hörsprechgarnitur, Beleuchtung etc.). Die Dolmetscherkabine hat dabei bestimmten Normbestimmungen (ISO 4043 und DIN 56924) zu entsprechen.

Mobile Flüsteranlage

Die mobile Flüsternanlage wird z. B. bei Werksführungen eingesetzt. Der Dolmetscher bleibt in der Nähe des Vortragenden und flüstert seine Version in ein drahtloses Mikrophon. Die Zuhörer sind mit einem Kinnbügelempfänger ausgerüstet. Diese Dolmetschart sollte allerdings nur unter bestimmten Bedingungen und für einen Zuhörerkreis mit maximal 25 Personen eingesetzt werden.

Die mobile Flüsteranlage (auch als Führungsanlage oder Dolmetschkoffer bezeichnet) ist wesentlich günstiger als eine Simultankabine, hat aber diverse Nachteile: So ist nur eine Sprachrichtung möglich, das Flüstern der Dolmetscher wirkt auf die anderen Teilnehmer oft störend. Mehr dazu unter Flüsterdolmetschen.